Japan Roadtrip: Mit dem Camper Van von Tokio über Kawaguchiko bis Osaka (inkl. Map)

Valeria

Einen Roadtrip in Japan mit dem Camper Van ist nicht die üblichste Reise Art, um das Land der aufgehenden Sonne zu entdecken. Trotzdem haben wir uns dafür entschieden und würden es immer wieder machen!

Mit dem Auto durch Japan zu fahren war ein einzigartiges Erlebnis und so zu Reisen gab uns das unbeschreibliche Gefühl von Freiheit. Wir sind halt einfach grosse Fans von Roadtrips! 🙂 Trotzdem muss ich vorwegnehmen, dass eine Japan Reise mit dem Zug genau so schön sein kann und auch seine Vorteile mit sich bringt.

Egal ob ihr selbst auch einen Japan Roadtrip machen möchtet oder lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Japan reist, alle Orte, welche wir während unserem Japan Roadtrip besucht haben und wir euch hier zeigen, könnt ihr auch sehr gut mit dem Zug bzw. den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. In meinem Blogpost Autofahren in Japan verrate ich euch die Vor- und Nachteile einer Reise mit dem Auto und warum genau wir uns schlussendlich für den Camper Van entschieden haben. Heute liegt der Fokus aber auf den vielen wunderschöne Orte, welche wir in Japan erkundet haben!

Unser Japan Roadtrip führte uns von Tokio, worüber ich euch ja bereits unsere 17 besten Tokio Reisetipps verraten habe, bis nach Osaka und wieder zurück. Wo wir dazwischen überall Halt eingelegt haben und welche Orte uns am besten gefallen haben, verraten wir euch neben ganz vielen Reisetipp und Sehenswürdigkeiten in diesem Beitrag.

Unsere Reise nach Japan erfolgte in Zusammenarbeit mit Lumix (die Reise haben wir aber auf eigene Faust unternommen) und alle Bilder in diesem Beitrag und das Video sind mit der Lumix G9 (Valeria), Lumix GH5 (Adi) und GX9 (beide) entstanden. Und das Beste: Ihr habt die Change, eine Lumix GX9 im Wert von rund 1’400 CHF zu gewinnen! Mehr dazu am Ende des Beitrages.

Das erwartet euch in diesem Beitrag:

  • Japan Roadtrip: Unsere Reiseroute
  • Alle unsere Destinationen im Detail
  • Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Kyoto
  • Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Osaka
  • Gewinnt eine LUMIX GX9!

Japan Roadtrip: Unsere Route

Etwas ausserhalb von Tokio begann unser Japan Roadtrip Abenteuer und führte uns über die Region um den Mount Fuji bis zum Biwa Lake und schliesslich nach Nara, Kyoto und Osaka. Ungefähr so sah unsere Reiseroute so aus:

Die Map oben stimmt nicht 100%, da mich Google Maps leider nur 10 Ortschaften markieren lässt. Auf dem Rückweg sind wir z.B. eine andere Route vom Kawaguchi-See bis nach Tokio gefahren als auf dem Hinweg. Aber ihr bekommt so einen guten Überblick über die Reiseroute. Insgesamt sind wir in 12 Tagen ca. 1’400 km gefahren.

1. Destination – Japan Roadtrip: Tokio

Unseren Roadtrip durch Japan haben wir in Tokio gestartet. Nachdem wir die ersten Tage in der Hauptstadt verbrachten, konnten wir etwas ausserhalb Tokios unseren Camper Van abholen, welcher uns für die nächsten 12 Tage treu durch Japan begleitete. Der freundliche Autovermieter holte uns an einer Metrostation ab und begann gleich zu schwärmen, wie sehr er die Kirschblüten Zeit in Japan liebe. Süss! 🙂

Wir lieben Roadtrips und haben uns riesig gefreut, als wir endlich im Van sassen und losfuhren! Das Gefühl ist für uns einfach unbeschreiblich, wenn man ein Land mit dem Auto bzw. Van auf eigene Faust erkundet. Freiheit pur!

2. Destination: Five Lakes Area, Yamanakako

Über Hakone, wo wir am Ashi-See einen kurzen Stopp einlegten, ging es für uns weiter in die Fuji Five Lakes Region. Auch Hakone hat einiges zu bieten und die Region um den Ashi-See ist sehr schön. Aus Zeitgründen blieben wir hier aber nicht länger.

In der Five Lakes Region um den Mount Fuji hatten wir uns vorab über Google Maps einen schönen Ort herausgesucht. Unser Ziel: Wir wollten unseren Camper Van so parkieren, dass wir am nächsten Morgen eine perfekte Sicht vom Van aus über den Yamanaka-See und den Mount Fuji haben. Natürlich mit dem Hintergedanken auf ein tolles Fotomotiv, ihr kennt uns. 😉

Mount Fuji Yamanakako Milchstrasse

Es war bereits dunkel als wir ankamen. Doch schon im Dunkeln waren wir hin und weg, als wir die Umrisse und den schneebedeckten Zipfel des eindrücklichen Mount Fuji in der sternenklaren Nacht bewunderten. Was für ein perfekter Ort, um zu übernachten… Und um noch einige Nachtaufnahmen zu machen! Das Foto oben hat Adi mit seiner Lumix GH5 gemacht.

Selten haben wir uns so gefreut, früh morgens zu erwachen. Bei glasklarer Sicht, was in dieser Region leider nicht immer der Fall ist, bestaunten wir am nächsten Morgen das Panorama und beobachten, wie die Sonne über Yamanakako aufging. Einfach wunderschön…

Road Trip in Japan Camper Van Fuji

Top Fotospot in Yamanakako:

Der Parkplatz am Yamanaka-See, wo wir die Fotos oben geschossen haben, liegt auf der nördlichen Seite des Sees und könnt ihr nicht übersehen. Der See ist nicht gross. Es gibt dort auch eine Toilette und das Parkieren ist kostenlos.

3. Destination: Five Lakes Area, Kawaguchiko

Am nächsten Tag ging es weiter nach Kawaguchiko, was rund eine halbe Stunde von Yamanakako entfernt liegt. Dort findet man den bekanntesten der fünf Seen in der Region um den Mount Fuji, den Kawaguchi-See. Auch von hier aus hat man eine perfekte Sicht auf den Mount Fuji.

Viele kommen zudem nach Kawaguchiko um mit dem Fahrrad um den See zu pedalen oder Kanu zu fahren. Kawaguchiko ist bei Einheimischen, welche in der Stadt wohnen, ein beliebtes Gebiet, um sich am Wochenende in der Natur zu erholen.

Oishi Park Kawaguchiko Fuji

Uns hat Kawaguchiko was die Natur betrifft extrem gut gefallen! So gut, dass wir später gleich noch einmal zurückkehrten. 🙂 Kawaguchiko ist der perfekte Kontrast nach ein paar Tagen Grossstadtdschungel in Tokio. Die Stadt bzw. das Dorf Ansich fanden wir aber nichts Besonders.

Leider waren die Kirschblüten ende März noch nicht offen (hier blühen sie rund 2 Wochen später als in Tokio). Dafür hatten wir perfekte Wetterbedingungen und strahlenden Sonnenschein, was alles andere als selbstverständlich ist. Deshalb kann es sich lohnen, mehr als einen Tag für Kawaguchiko einzuplanen, falls man den Mount Fuji an gewissen Tagen nicht sehen kann.

Top Fotospot in Kawaguchiko:

Den besten Ausblick auf den Mount Fuji hat man vom Nagasaki-Park auf der nördlichen Seeseite. Eigentlich ist dies nicht wirklich ein Park, sondern vielmehr ein schöner Abschnitt am See. Aber besonders zur Kirschblütenzeit findet man hier den vielleicht besten Fotospot in der ganzen Region! Dazu dann aber später noch mehr, denn wir hatten dort ein ziemlich lustiges Erlebnis, als wir auf dem Rückweg spontan noch ein zweites Mal nach Kawaguchiko reisten… 😉

Japan Roadtip: Mount Fuji Kawaguchiko

Ein weiterer guter Fotospot ist der Oishi-Park, wo zu unterschiedlichen Saisons verschiedene Pflanzen blühen (2 Fotos weiter oben).

4. Destinatio – Japan Roadtrip: Hikone am Biwa Lake

Unser nächster Halt brachte uns an den rund 4,5h entfernte Biwa Lake. Der grösste See Japans in der Shiga Präfektur ist 674 km² gross und man findet hier vor allem am Westufer viele Tempel.

In Hikone haben wir aber nur das Hikone Castle besucht, welches wunderschön ist! Und das Glück war auf unserer Seite, denn wir durften das Schloss umringt von der allerschönsten Kirschblütenpracht bewundern.

Japan Roadtrip Hikone Castle

Ansonsten hat es mir die Region um den Biwa Lake aber etwas weniger angetan. Zumindest der kleine Teil welchen wir gesehen haben war zwar schön, aber umgeworfen hat er uns nicht.

Hikone war aber gut gelegen um von hier aus zu unserer nächsten Destination zu gelangen: Nara, wo in einem grossen Park zahlreiche freie Sikahirsche leben. In 1,5h erreichten wir Nara von Hikone aus.

Die Kirschblüten waren anfangs April in Nara gerade in Full Bloom und als wir per Zufall an diesem wunderschönen Fluss vorbeikamen, verschlug es uns fast den Atem:

5. Destination – Japan Roadtrip: Nara & Nara Park

Die nächste Nacht verbrachten wir relativ unspektakulär auf einem Parkplatz in Nara. Schon am Vortag besuchten wir den Nara-Park kurz, aber früh am Morgen, wenn noch kaum Leute dort sind, ist es einfach noch viel schöner!

Und so standen wir am nächsten Tag früh auf, um bereits um 6:30 Uhr im Park zu sein. Ich muss leider zugeben, dass ich von Natur aus kein Morgenmensch bin. In Japan hat sich das aber geändert. Denn (fast) egal wo man hingeht, überall wo es schön ist, hat es seeeehr viele Touristen!

Und so ist mein Japan Reisetipp Nummer eins für euch: Früh aufstehen! Vor allem, wenn man schöne Fotos machen möchtet.

Nara Park Sonnenaufgang

Wie schön die Stimmung und die ganze Atmosphäre so früh am Morgen war, kann ich kaum in Worte fassen. Fast keine Menschen, ganz viele neugierige Hirsche und Rehe (insgesamt über 1’200!), die Sonne, welche langsam über den Bäumen aufging und als ob das nicht genug wäre, standen die zahlreichen Kirschblüten Bäume gerade in voller Blüte. Besser geht es wirklich kaum…

Nara Park Japan Roadtrip

Aber Vorsicht, die frei lebenden Rehe und Hirsche sind zuckersüss, können aber auch sehr aufdringlich werden! Wenn ihr ihnen etwas zu Essen gebt (im Park werden spezielle Reh-Cookies verkauft), kann es vorkommen, dass ihr danach hartnäckig verfolgt werdet. 😉

Der Nara-Park ist riesengross und man kann gut einen ganzen Tag hier verbringen. Neben den Rehen, welche die Hauptattraktion sind, findet man hier auch einige wunderschöne Tempel.

Von Osten nach Westen misst der Nara-Park 4 km und von Norden nach Süden 2 km. Wir waren im westlichen Teil in der Nähe des Tōdaiji Tempels. Dort gibt es verschiedene Parkmöglichkeiten. Ich kann nicht beurteilen, ob andere Ecken des Parks noch schöner sind, dieser Teil hat uns aber sehr gut gefallen!

6. Destination: Kyōto

Weiter geht unser Japan Roadtrip! Rund eine Stunde Autofahrt von Nara entfernt liegt Kyōto. Geschichtlich und kulturell die wahrscheinlich bedeutendste Stadt Japans. Im Zweiten Weltkriegs wurde Kyōto als eine von wenigen Städten von den Bombardierungen verschont. Deshalb ist die Stadt eine der besterhaltenen Städte des Landes und man findet hier sagen und schreibe 1’600 buddhistische Tempel, 400 Shintō-Schreine, wunderschöne Parks, Paläste sowie traditionelle Strassen und Gässchen!

Neben Tokio hat mir Kyōto von den Städten am besten gefallen. Hier kann man so richtig in die japanischen Traditionen eintauchen. Ein Gedanke, den aber viele haben, denn Kyoto hat sich für mich ganz subjektiv viel touristischer angefühlt als Tokio! Was aber sicher auch daran liegt, dass Tokio einfach viel grösser ist.

Wir waren 3 Tage in Kyōto, was etwas wenig war. Hätten wir insgesamt mehr Zeit gehabt, wäre ich gern länger geblieben. Nur schon um die zahlreichen tollen Restaurants zu testen! Kyoto ist wie auch Osaka ein kulinarisches Paradies. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr für Kyōto ruhig 5 Tage einplanen.

Da Kyōto so viel zu bieten hat, wird es noch einen separaten, ausführlichen Blogpost über die Stadt geben. Hier aber kurz und knapp die schönsten Sehenswürdigkeiten, welche wir in 3 Tagen in Kyōto besucht haben und wir euch alle empfehlen können.

Empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten in Kyoto

1. Kyoto Sehenswürdigkeit: Kiyomizu-Dera Tempel

Einer der bekanntesten Tempel der Stadt und besonders schön bei Sonnenuntergang, da man vom Tempel aus über die ganze Stadt sieht!

Kiyomizu-Dera Tempel Kyoto

2. Kyoto Sehenswürdigkeit: Pontcho Area

Im moderneren Zentrum der Stadt findet man zahlreiche Shops, Restaurants, Bars und Cafés. Hier kann man locker einen ganzen Nachmittag und Abend verbringen um durch die Gassen zu ziehen.

3. Kyoto Sehenswürdigkeit: Gion Viertel

Kyoto ist auch bekannt dafür, dass man hier noch einer echten Geisha begegnen kann. In der Altstadt Gion habt ihr die grösste Chance dazu. Aber auch sonst lohnt sich ein Besuch in Gion, auch wenn es hier ebenfalls sehr touristisch ist. Ein Besuch in Gion kann man z.B. gut mit dem Kiyomizu-Dera Tempel verbinden.

4. Kyoto Sehenswürdigkeit: Fushimi Inari-Taisha Schrein

Der bekannte Shinto Schrein ist einer der ältesten und bekanntesten des Landes und weit über die Landesgrenze kennt man ihn aufgrund der Allee aus tausenden, scharlachroten Torii (Bogen), welche alle von Privatpersonen und Unternehmen gespendet wurden. Die empfehlenswerte Wanderung durch alle Torii dauert rund 3h und führt einen Hügel hinauf.

Japan Roadtrip Fushimi Inari-Taisha Schrein

5. Kyoto Sehenswürdigkeit: Neshjiki Market

Mitten in der Stadt liegt die überdachte Marktstrasse Neshjiki, wo man währende dem Tag ins kulinarische Japan eintauchen und allerlei Spannendes probieren kann. Aber auch sonst werden hier viele traditionelle Produkte verkauft.

6. Kyoto Sehenswürdigkeit: Kyōto Tower

Wer Kyoto von oben bestaunen möchte, geht am besten auf den Kyoto Tower! Von hier hat man eine tolle Aussicht über die ganze Stadt. Der Tower liegt direkt bei der Kyoto Station.

7. Kyoto Sehenswürdigkeit: Bamboo Grove Arashiyama

Der bekannte Bambuswald liegt etwas ausserhalb des Stadtzentrums in Arashiyama. Der Wald ist wunderschön aber auch sehr touristisch. Wir waren kurz vor 6 Uhr dort um Fotos zu machen und den Wald noch ohne viele Leute zu bewundern, was sich definitiv gelohnt hat! Nach 9 Uhr wird es hier schnell sehr voll.

7. Destination: Osaka

Nach etwas über einer Woche kamen wir an unserem südlichsten Ziel an: Osaka! Wie ihr wisst, entstand unsere Japan Reise in Zusammenarbeit mit Panasonic. Und Osaka ist das Zuhause von Panasonic! Neben Sightseeing sind wir hier auch noch etwas in die Welt von Panasonic eingetaucht.

Schon die ganze Reise über waren wir richtig erstaunt, wie allgegenwärtig der Brand in Japan ist. In Japan gibt es einfach ALLES von Panasonic! Einerseits im Technik-, Küchen-, Beautybereich, aber es gibt auch Velos, WC’s, Kindersitze, Bücher und alles Mögliche, was man für den Hausbau benötigt.

Davon kann man sich im Panasonic Center ein Bild machen, welches sich mitten in der Stadt in einem Einkaufszentrum befindet. Im Prinzip ist das Center ein mehrstöckiger Shop inkl. Kosmetikstudio und einem zuckersüssen Café. Selten habe ich aber ein so aufwändig gestaltetes Geschäft gesehen, welches mit so viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Sowas findet man echt nur in Japan! Übrigens, wir waren nicht verpflichtet, das Panasonic Center zu besuchen. 😉 Uns hat dies persönlich sehr interessiert. Zudem konnten wir in der Lumix Abteilung noch einige Objektive an unseren eigenen Kameras ausprobieren, was spannend war.

Aber kommen wir zurück zu den schönsten Sehenswürdigkeiten und Quartieren, welche wir in Osaka besucht haben. Wir waren für 2 Nächte in Osaka, haben den Van für diese Zeit für rund 24 CHF pro Tag parkiert und uns ein Hotel in der Nähe von Dotonbori genommen. Knapp 3 Tage fand ich für Osaka gerade richtig.

Empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten in Osaka

1. Osaka Sehenswürdigkeit: Osaka Castle

Das Wahrzeichen der Stadt darf man nicht verpassen. Das Osaka Castle ist wunderschön und liegt mitten in der Stadt. Einen guten Fotospot hat man vom kleinen Teich aus, welcher nicht weit vom Castle auf der südwestlichen Seite liegt. Leider hat es bei uns in Strömen geregnet und es war bitterkalt, bei schönem Wetter lohnt sich aber auch ein Rundgang im Park.

Osaka Castle Japan

2. Osaka Sehenswürdigkeit: Orange Street

Unsere Lieblingsstrasse in Osaka! In der Orange Street findet man zahlreiche individuelle Shops, Vintage Läden oder hübsche Cafés und die Stimmung ist hier einiges ruhiger als z.B. im Trubel von Dotonbori.

3. Osaka Sehenswürdigkeit: Dotonbori

Dotonboti muss man mal gesehen haben. Wer Ruhe sucht, ist hier definitiv falsch, dafür bekommt man japanischen Grossstadttrubel pur geboten! Im bekanntesten Unterhaltungsviertel von Osaka findet man zahlreiche Spielhallen, Restaurants, Shops, es leuchtet, piept und blinkt an jeder Ecke und man muss Dotonbori einfach mal erlebt haben. Auch wenn es mir nach ein paar Stunden fast etwas zu viel des Guten war. 😉

Osaka Dotonbori Japan Roadtrip

4. Osaka Sehenswürdigkeit: America Mura

Grundsätzlich bin ich kein Fan davon, wenn asiatische Städte zu sehr dem westlichen oder amerikanischen Vorbild nacheifern. Trotzdem fand ich America Mura spannend – da es nochmals eine ganz andere Seite von Osaka zeigt! In diesem Quartier findet man viele westliche Geschäfte, welche man so kennt und das Thema Hawaii ist hier ganz gross.

5. Osaka Sehenswürdigkeit: Shinsaibashi-Suji Shopping Street

Die überdachte Shoppingstrasse ist fast 600 Meter lang und die bekannteste Shoppingmeile von Osaka. Schon vor 380 Jahren wurde hier eingekauft und flaniert. Hier findet man Kleidung, Schuhe, Fast Food, Restaurants, Kimono Schneider und vieles mehr.

6. Osaka Sehenswürdigkeit: HEP FIVE – Riesenrad auf dem Dach einer Shopping Mall

Ein Riesenrad auf dem Dach eines Einkaufzentrums. Auch das findet man wohl nur in Japan! Weil das Riesenrad bereits ziemlich hoch startet, ist dies nichts für schwache Nerven (aka. Leute mit Höhenangst)! Die Fahrt mit dem Riesenrad im HEP FIVE war für uns ein Highlight in Osaka und wir wären am liebsten noch einmal gegangen!

Osaka Hep 5 Riesenrad

8. Destination: Zurück über Kawaguchiko nach Tokio

Von Osaka ging es dann schweren Herzens wieder zurück in Richtung Tokio. Die Strecke Osaka – Tokio fuhren wir in 2 Tagen und besuchten spontan noch einmal einen unserer Lieblingsorte in Japan, Kawaguchiko am Kawaguchi See. Und siehe da, unsere Wünsche wurden erhört und fast zwei Wochen später blühten die Kirschblüten in voller Pracht!

Auch war dies der perfekte Moment, um einen der schönsten Spots in ganz Japan zu besuchen, die Chureito Pagoda in Fujiyama City, ganz in der Nähe von Kawaguchiko.

Chureito Pagoda Fujiyoghida Japan Fotospot

Die letzte Nacht unseres Japan Roadtrips verbrachten wir am Kawaguchi Lake im Camper Van, mit wunderbarer Sicht auf den beeindruckenden Mount Fuji.

Mount Fuji Kawaguchiko

Und endlich bekam ich das Fotomotiv vor die Linse, von welchem ich schon in der Schweiz träumte: Der Mount Fuji zusammen mit den wunderschönen Kirschblüten Bäumen! Zwar waren sie noch nicht ganz in Full Bloom aber das war uns und unzähligen Fotografen egal, schön wars trotzdem!

Am Ort wo untenstehendes Foto entstand haben wir für die letzte Nacht unseren Camper Van parkiert um zu übernachten. Inklusive einem ziemlich lustigen Erlebnis!

Verrückte japanische Fotografen: Eine kleine Geschichte

Um rund 11 Uhr klopfte es an unsere Van Türe und ein Herr fragte uns in gebrochenem Englisch mässig freundlich, ob wir etwas nach vorne fahren könnten, denn er wolle hinten sein Stativ aufstellen. Wir dachten uns, dass er wohl Nachtaufnahmen machen möchte und fuhren etwas nach vorne. Eine halbe Stunde später gingen wir mal raus um nachzusehen und trauten unseren Augen kaum!

Sicher 10 Stative standen hinter unserem Camper Van, sowie mehrere Hocker und Leitern. Doch kein Mensch war mehr da. Hä??

Allmählich dämmerte es uns. Hier wurden tatsächlich die besten Fotospots schon am Vorabend reserviert, um bei Sonnenaufgang an der besten Stelle zu stehen. Geschlafen wurde dabei in den abgestellten Autos am Strassenrand. Ok wow… Sowas haben wir ja noch nie gesehen (und erinnerte mich etwas ans Reservieren der Liegestühle mit dem Badetüechli in den All Inclusive Resorts).

Und so haben wir – obwohl wir die ersten vor Ort waren, unerwartet den besten Fotospot an die japanischen Fotografen verloren. Mist. Denn am nächsten Morgen kam man kaum mehr durch zwischen den vielen Stativen (es wurden noch mehr!).

Irgendwie waren wir amüsiert, geschockt und fasziniert zugleich. Und genossen am nächsten Morgen den Sonnenaufgang und das Fotografieren am bestmögichen Spot, den wir noch erwischen konnten.

Fuji Kawaguchiko Cherry Blossoms Sakura

Gewinnt eine LUMIX GX9!

Die zweite Lumix welche wir über unsere Japan Beiträge verlosen dürfen könnt ihr unter Adis Video über den Japan Roadtrip gewinnen. Wie immer findet ihr das Video auf Facebook und auf YouTube, auf beiden Seiten könnt ihr mitmachen. Es lohnt sich aber auch sonst, Adis Video anzuschauen! 😉

Wir hoffen euch hat dieser Beitrag über unseren Japan Roadtrip gefallen. Möchtet ihr noch mehr über Japan lesen? Dann empfehle ich euch den XXL Tokio Reisetipps Beitrag mit über 17 Tipps für die Megametropole und in unserem Beitrag zum Thema Autofahren in Japan bekommt ihr weitere hilfreiche Tipps für einen Japan Roadtrip.

Habt ihr noch mehr Japan Reisetipps oder Tipps für einen Roadtrip für uns? Dann lasst es mich gern unten in den Kommentaren wissen!

Und wenn ihr auch die weiteren Japan Beiträge nicht verpassen möchtet, freuen wir uns auf einen Besuch und „Like“ auf Facebook, Instagram (Valeria / Adi) oder Twitter (Valeria / Adi). Oder über ein Abo auf unserem YouTube Kanal (unsere Videos erscheinen auch auf Facebook)!

Bis bald,
eure
valeria

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Panasonic Schweiz.

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Showing 6 comments
  • Jesse-Gabriel
    Antworten

    Wirklich traumhafte Bilder, so eine Reise vergisst man sicher nie, danke fürs teilen!
    Jesse-Gabriel

  • Nina
    Antworten

    Und jetzt habe ich gerade noch die Verlosung entdeckt. Selbstverständlich würde ich mich RIESIG über eine Lumix freuen, habe ich doch früher noch mit einer fotografiert. Und die Filme zum Entwickeln gegeben, zusätzlich mit einer CD für digitale Bilder 🙂 Schöne Erinnerungen. Also, noch einmal herzlichen Dank für den ausführlichen Bericht zu Japan, ich freue mich!
    Ganz liebe Grüsse
    Nina

  • FrauBpunkt
    Antworten

    Woaaaaa!!!! Ich träume schon so lange von Japan! Vielen Dank für den liebevollen, spannenden und schönen Bericht und die sensationellen Fotos!

    Ich geh dann mal Don Buri kochen,…
    Habt es schön, Martina

  • Anonymous
    Antworten

    c est magnifique d une pure splendeur

  • Ursi
    Antworten

    Wunderschöne Bilder😃👍. Danke für den tollen Bericht. Ihr habt mir Japan schmackhaft gemacht.

  • Steffi
    Antworten

    🌸🌼🌸Mega bilder und super blog.🌸🌼🌸

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